Zen in Zürich? Ein Hotel mit Birkenhain

Zen in Zürich? Ein Hotel mit Birkenhain
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Ein Birkenhain mitten in Zürich? Abgesehen vom Hotel Greulich, schwer zu finden. Das nach Herman Greulich (1842-1925) benannte Design- und Lifestylehotel hat eine bewegende Geschichte. So gilt sein Namensgeber als Pionier der Schweizer Arbeiterbewegung. Kurzum, wir feiern am 9. April 2017 seinen 175. Geburtstag. Nichtsdestotrotz wird heute in Zürich still meditiert. Genau dort, wo sich einst Sozialreformer lauthals Gehör verschaffen. Kaum zu glauben, dass hier einst eine Eierfabrik stand. Später wird sie zum 4-Sterne Haus mit Birkenhain für Yogaklassen umgebaut.

Milieu und Designviertel in Zürich

Inzwischen zeigen uns die Züricher Kreise 4+5 ihre kosmopolitische Seite. Entlang der Langstrasse treffen sich Architekten, DJs, Yogalehrer, Modeschaffende und Gastronomen. Im Grunde genommen blickt das „Lädeli Quartier“ aus den 1930er Jahren auf eine junge, aber rasante Entwicklung zurück. Somit dient der Helvetiaplatz in Zürich noch immer als Treffpunkt für Frauenbewegungen. Schließlich sind wir von Lohngleichheit zwischen Männern und Frauen noch weit entfernt.

 

Will man ur-zürcherische, exotische und eigenwillige Design- und Gastronomiekonzepte von heute entdecken, empfiehlt sich ein Besuch des Freitag Towers. Immerhin präsentieren die Gebrüder Freitag ihre Taschen aus LKW-Planen in einem Turm aus Containern. Obenrein blicken wir über die Dächer von Zürich.

Essen im Industriequartier Zürichs

Wer nicht ganz schwindelfrei ist, kann auf die Markthalle im Viadukt ausweichen. Im Zuge der Industrialisierung lässt sich der städtebauliche Einfluss der Eisenbahn hier besonders gut ablesen. Als die Bahndämme um 1900 durch Viadukte ersetzt werden, dient die Markthalle als „Bananenzentrale“ für Südfrüchte aus der ganzen Welt.

 

Danach geht es zum Aperó in die ehemalige Schiffbauhalle von Peter Kern. Wenngleich hier keine Schiffe mehr gebaut werden. Sondern ein Zentrum für Theater, Musik und Gastronomie entstanden ist: Von Stahl, Glas und Beton geprägt, ist das Industriegebäude aber heute noch. Sowie der Nietturm, benannt nach den genieteten Eisenbalken. Zudem das verglaste Nobelrestaurant LaSalle. Ebenso die vier Probebühnen des Schauspielhauses Zürich und die zwei Betonkuben des Studiotheaters und des Jazzclubs.

 

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